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MV Agusta Intercup Dijon 2011 | |

MV Agusta Intercup: Leader ohne Motorrad
Rennen 1: Nach
dem Motorschaden in Oschersleben trat Intercup-Leader Leader Daniel
Leibundgut (Bild) mit einem neu aufgebauten Motorrad an. Nach einem
schlechten Start („die Kupplung ist einfach unglaublich schwierig zu
dosieren an diesem Motorrad“) übernahm er nach wenigen Runden die Kontrolle
und fuhr dem MV-Feld sofort auf und davon. „Ausser dem Start hatte ich keine
Probleme. Alles lief nach Plan,“ freute sich Leibundgut und baute damit
seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus.
Rennen 2: Doch
der ganz grosse Hammer für den im Cup überlegen führenden Leibundgut – er
gewann bisher alle Rennen dieser Saison – kam erst nach dem ersten Rennen.
Wegen teaminternen Problemen weigerte sich Christian „Hitch“ Monsch,
Leibundgut die F4 – mit welcher Österreicher Horst Saiger im vergangenen
Jahr den MV-Cup gewann – für den zweiten Lauf bereitzustellen. Statt
Leibundgut klebte plötzlich die Startnummer 21 des deutschen IDM-Pilot
Michael Peh auf der Verkleidung.
Doch nach einer telefonischen Intervention Käsers blieb die MV für das
zweite Rennen in der Box. „Wir haben elektronische Probleme“, knurrte
Teamchef Monsch kurz angebunden. Der Deutsche Thomas Netzker nutzte die
Abwesenheit von Leader Leibundgut und gewann das Rennen 15 Sekunden klar vor
Martin Bigler.
Text: Markus Lehner
Bilder: Racepixx
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