MV Agusta Intercup Hungaroring 2010
Most 2010

Sensationelle Rennaction mit Windschattenduellen von der ersten bis zur letzten Runde

Die Helden der Schweizermeisterschaft trafen sich zum fünften und sechsten Lauf in Most. Mitten im Kohlenrevier der Tschechischen Republik liegt die Rennstrecke von Most. Der Streckenverlauf ist flüssig und die Auslaufzonen mit Kiesbetten ausreichen. Die Strecke liegt ungefähr 730 km östlich von Basel.
Im Jahr 2005 wurde auf Bestreben der FIM, und um die Zulassung für internationale Rennen zu erhalten, die sehr schnelle Linksschikane nach Start und Ziel umgebaut und steht nicht mehr zur Verfügung.

Ducati Challenge + MV Agusta Intercup + Triumph Speed Triple Cup Quali

Um endlich auf das Renngeschehen zu kommen, werden wir noch kurz das Ergebnis der Italo Qualifikation betrachten. Horst Saiger musste wohl in der Nacht eine Bahnlinie gezogen haben. Seine MV Agusta F4 lag wie auf Schienen und umrundete den schnellen Kurs von Most mit 1:38,920 gefolgt von Alain Andenmatten (Ducati 1098 R) in 1:43.162, Daniel Leibundgut (F4 312RR) 1:47.224 und Jürg Käppeli (Ducati 848) in 1:47.472. Diese vier Herren belegten die erste Reihe. Hans Mayer (F4 1000 R) konnte in der dritten Startreihe seinen Platz einnehmen, mit einer Zeit von; 1:58.673 was den 9.ten Startplatz bedeutete.
 
1. Rennen Ducati Challenge + MV Agusta Intercup + Triumph Speed

Tja, was soll ich nun schreiben….. Regen, Verzögerungen, Regen und nochmals Verzögerungen.
Da die Rennen der Open Klasse, SM 600 +Sm 1000 vor der Italo Klasse waren, hat sich das Zeit- und Wetterfenster zu unseren ungunsten verschoben. Das Rennen wurde ersatzlos gestrichen.
 
2. Rennen Ducati Challenge + MV Agusta Intercup + Triumph Speed

Das Rennen ist schnell erzählt, Horst Saiger (MV F4) fuhr wie aus einer anderen Galaxie, Daniel Leibundgut (MV F4 312R) wie von einem anderen Stern und Konrad Hess auf einer Ducati 1198.
Leider waren nur noch sieben Fahrer am Start, davon kamen sechs ins Ziel. Schade eigentlich, denn diese Klasse hätte mehr Teilnehmer verdient. Lag es wohl an der langen Anreise, oder wie?
Jedenfalls die, die am Start standen, hatten den Plausch und lieferten sich ein tolles Rennen. Hans hatte sich massiv gesteigert an diesem Wochenende und er wurde mit nur einer Runde Rückstand auf Horst als 5.ter gewertet. Boris Künzler verlor doch gleich drei Runden. Horst drückte die Rundenzeiten in den Keller und fuhr eine 1:37.708 während Daniel nun auch eine 1:43.554 in den Asphalt brannte.
 

Text: Andy Ruch
Bilder: Andy Ruch