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MV Agusta Intercup: Alles klar für Leibundgut ! ![]() Daniel Leibundgut (Nummer 777) hatte in Most leichtes Spiel, weil seine Hauptgegner durch Abwesenheit glänzten. Dennoch nahm er die Sache nicht auf die leichte Schulter. „Nach den Streitereien in Lausitz und Dijon möchte ich jetzt einfach den Titel in Ruhe einfahren. Das war mein erklärtes Saisonziel, und ich bin jetzt ganz nahe dran.“ Rennen 1: Im ersten Rennen – zusammen mit der Swiss Ducati Challenge und der Suzuki B-King-Trophy durchgeführt – verpatzte Leibundgut zwar den Start, pflügte sich dann aber rasch mit der F4RR durchs Feld bis auf Rang 3 hinter den Ducati-Piloten Alain Andenmatten und Thomas Flückiger. „Ah, schon wieder so ein grottenschlechter Start“, ärgerte sich Leibundgut. „ich krieg das mit der MV einfach nicht hin. Aber dann habe ich forciert und bin bis auf Rang 3 nach vorne geprescht. Das war vor dem Rennen mein Ziel, und das habe ich auch erreicht. Jetzt fehlen nur noch ein paar Punkte für den Gesamtsieg.“ Rennen 2: Für das zweite Rennen wechselte Leibundgut den hinteren Pneu nicht. „Wozu auch“, flachste der MV-Pilot, „ich habe ja keine echten Gegner. Bis Halbzeit ging alles gut, aber dann wurde es kritisch. Ich rutschte in jeder Ecke wild herum. Meine Rundenzeiten wurde dramatisch höher, und von hinten rauschte Canio Cancellara mit der Ducati heran. Ich wollte aber den dritten Platz ins Ziel bringen und bin in den letzten beiden Runden Kampflinie gefahren. Ich habe mich echt breit gemacht und meine Erfahrung in solchen Situationen ausgespielt. Cancellara kam nicht mehr vorbei.“
Dank dem Doppelsieg in Most ist Leibundgut der Titel im MV Agusta Intercup
nicht mehr zu nehmen. Herzliche Gratulation!
Für 2012 liebäugelt Leibundgut mit einem Wechsel in die Swiss Ducati
Challenge. „Da würde ich sicher gut hineinpassen, aber vorerst ist das nur
eine Idee. Das muss ich mir noch genau überlegen, und es gibt sicher noch
andere Möglichkeiten.“
Text: Markus LehnerFotos: Dirk Gündra |